•05/02/2010 •
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‘Mach aus das Licht!’
sprach der Wicht und
humpelte von dannen
‘Was erdreistest Dich?’
clamierte das Licht
protestierend von hinnen
Und verwundert tat das Licht
einen Satz nach hinten
wunderte sich ‘Wer da wohl spricht?’
‘Ey, Du Idiota, leuchtend fein,
was denkst Du, wer Du bist?
Löschst mich einfach ohne Reim,
tröte ich Dir in den Rist
hätt ich nur ein Bein’
‘Ja hoppidi, Du dummes Licht’
konsternierte nun der Wicht
‘Bist doch nur ein kleines Licht,
was machst denn so’n Boheme…
… Du Wicht’
Und lachte insgeheim
natürlich, doch mit Reim
‘Ein Bein, ein Bein,
was glaubt der, wer er ist?
Ein Reim, ein Reim,
ich hab gar keinen Rist!’
Veröffentlicht in Galgenlieder, unDICHTUNG
•05/02/2010 •
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Ein Riss, der klein
unscheinbar und fein
sich zog durch das Bild
anmutig tänzelt er über den Grund
Den es nicht gibt sich zu sorgen
Schönen Gruß an’s Morgen!
‘Bleibst Du bitte verborgen?’
Kein Grund zur Sorge
alles ist fein
Kein Grund zur Wehmut
ein Riß ist nur klein
und schnell geflickt
ein Haar allein reicht!
Ausgerissen
ganz beflissen
zu stopfen
den Riß
Unwetter und Sturm
Gebilde fallen um
der Himmels Gischt
vermischt zum Rinnsale
hinab den Grund
Den es nicht gibt, sich zu sorgen
Willkommen, Du Morgen!
Was hälst Du wohl heut verborgen?
Einmal geschlafen, einmal erwacht
so scheint’s, genau ein Tag
öffnest die Augen und erblickst
den Spalt
der scheinet so alt
Kein Grund zur Sorge
alles ist fein
Kein Grund zur Wehmut
auch ein Spalt ist nur klein
und schnell geflickt
ein paar Haar’ allein werden reichen!
Ausgerissen
ganz beflissen
zu stopfen
den Spalt
Den Spalt, so alt er ist
zu stopfen innert Frist
mehr Mühe es kost’
Stund um Stund, so scheint’s
zu retten den Grund…
Der verborgen, um sich zu sorgen
Der verstecket sich im Dreck
‘Weh Dir! Oh Morgen,
was immer Du hälst verborgen!’
Veröffentlicht in unDICHTUNG
•04/02/2010 •
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Abschalten.
Loslassen.
Gleichgültigkeit.
Das sind die Momente, in denen ich mir wünsche, normal zu sein. Ein ganz normaler Mensch halt, ohne diese Sensibilität, ohne deplatzierte Gefühle, ohne ständige Schuldgefühle. Einfach nur Sein, ohne den ganzen Mist drumherum. Ein bischen Gleichgültigkeit, ein wenig Gelassenheit.
Ich möchte, bitte, aufhören zu fühlen…
Dieses ganze Empfinden stört; stört mich, stört andere, stört mich.
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